Viele Schulen in Deutschland bieten ihren Klassen Schüleraustausche in andere Länder an und vor allem England ist ein beliebtes Austauschziel. Nicht selten ist Englisch die erste Fremdsprache, die in der Schule gelehrt wird. Demnach bietet es sich für viele Schüler an, eine etwas längere Reise nach England zu unternehmen. Im Ausland ist man gezwungen rund um die Uhr die Landessprache zu sprechen und so kann man jahrelang Erlerntes in die Praxis umsetzen und die Sprache erweitern und intensivieren. Schließlich ist es eine Weltsprache. Wer kein Englisch versteht, hat es nicht immer leicht im Ausland angemessen zu kommunizieren. Viele Schüler schätzen neben dem Sprechen einer fremden Sprache auch die zahlreichen neuen Erfahrungen, die man mit einem Schüleraustausch nach England sammelt.
Zumeist besucht man für die Zeit des Aufenthalts eine Gastfamilie, in die der Schüler voll integriert wird. Im Gegenzug gehen dann auch die Kinder der Gastfamilien für eine gewisse Zeit nach Deutschland. Die Schulen sind in diesem Fall Partnerschulen, die es ermöglichen für wenig Geld neue Auslandserfahrungen zu sammeln. In den Familien erfährt man Interessantes über englische Lebenskultur und lernt andersartige Traditionen und Lebensweisen zu respektieren beziehungsweise erfährt mehr über ihre Hintergründe und Entstehungen. Ein weiterer wichtiger Aspekt für viele Schüler ist das Erkunden des Landes hinsichtlich seiner Sehenswürdigkeiten. Es werden viele Erinnerungsfotos gemacht und die Gastfamilie ins Herz geschlossen. Der Abschied fällt vielen nicht leicht, da sie sich schnell an die neue Situation gewöhnt haben. Deshalb bleiben viele Gastfamilien mit ihren Gastschülern in Verbindung und tauschen E-Mails und Briefe aus. Das ermöglicht dem Schüler auch nach dem Austausch seine Sprachkenntnisse zu trainieren.